slideshow 1 slideshow 2 slideshow 3 slideshow 4 slideshow 5 slideshow 6 slideshow 7 slideshow 8 slideshow 9 slideshow 10 slideshow 11 slideshow 12 slideshow 13 slideshow 14 slideshow 15 slideshow 16 slideshow 17 slideshow 18

Schädelhirntrauma

Die Rehabilitation der Patienten nach Schädelhirntrauma basiert auf einer genau abgestimmten interdisziplinäre Arbeit. Der ärztliche Dienst, die Therapien und die Rehabilitationspflege sind die Grundpfeiler, auf denen die Behandlung basiert.

Der interne ärztliche Dienst sorgt für die Betreuung aus dem Gesichtspunkt der Neurologie, der Inneren Medizin, der Geriatrie, der Physikalischen Medizin sowie der Allgemeinen Medizin. Bei entsprechender Indikation werden die Konsiliarärzte hinzugezogen.

Von wesentlicher Bedeutung sind Abklärungen aus dem Gesichtspunkt der Rehabilitation. Sie werden von Ärzten und insbesondere auch von Therapeuten unternommen. Sie betreffen hauptsächlich die Bewegung, die denkerischen Fähigkeiten (Kognition), die Kommunikation (Sprache) sowie die Fähigkeiten zur Bewältigung der alltäglichen Lebensaufgaben. Auf diesen Informationen basieren die Entscheidungen, die zu den therapeutischen Programmen führen.

Die therapeutischen Programme basieren auf dem Einsatz der folgenden vier therapeutischen Spezialbereiche: Physiotherapie, Ergotherapie, Neuropsychologie und Logopädie. Zur Betreuung der Patienten gehören bei den entsprechenden Bedürfnissen auch eine psychologische Begleitung und eine diätetische Abklärung.

Der Sozialdienst ist ein wichtiges Element des rehabilitativen Projektes.

In Abhängigkeit der individuellen Patientensituation können fakultativ weitere therapeutische Ansätze zur Anwendung kommen.

Die einzelnen Programme werden individuellden aktuellen Bedürfnissen der Patienten angepasst. Somit gibt es keine Standardvorgehen, die zur Anwendung kommen, sondern immer neu überdachte, therapeutische Programme. Die Patienten erhalten immer ein schriftliches, dem aktuellen Stand angepasstes Programm.

Die therapeutischen Konzepte
, die in der Regel zur Anwendung kommen, sind die folgenden: CTÜ (Cognitiv Therapeutische Übung nach Perfetti – Neurokognitive Therapie), Therapie nach Bobath sowie Therapie nach Kabat.

Die Robotik, heute der Lokomat und das Erigo, kommt zum Einsatz.

In der Regel werden Kombinationen von therapeutischen Zugängen gewählt. Besonders erfolgsversprechend ist die Kombination der neurokognitiven Therapie und der Robotik.

Zusätzliche Therapien und Interventionen, zum Beispiel orthopädischer Art, kommen bei besonderen Problemen zum Einsatz. Beispielsweise bei Schmerzen, bei Tendenz zu Kontrakturen, bei bleibenden Lähmungen.

Die Patienten mit neurologischen Störungen bedürfen oft während des Klinikaufenthaltes Abklärungen bzw. Verlaufsuntersuchungen neurophysiologischer Art. Darunter sind folgende Abklärungen gemeint: elektroenzephalographische, elektromyographische und elektroneurographische sowie evozierte Potentiale.