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Komplexe Syndrome des Rückens

Wir berücksichtigen hier die folgenden Krankheitsbilder:

    * Schwere degenerative rheumatische Erkrankungen
    * Entzündliche rheumatische Erkrankungen
    * Komplexe Wirbelsäulesyndrome, akute und chronifizierende Rückenschmerzen; schwere statische Probleme (Skoliose, Listhesis)
    * Diskushernien
    * Spinalstenosen
    * Frakturen der Vertebrae
    * Osteoporose

Die Rehabilitation bei Patienten mit komplexen Syndromen des Rückens basiert auf einer genau abgestimmten interdisziplinären Arbeit. Der ärztliche Dienst, die Therapien und die Rehabilitationspflege sind die Grundpfeiler, auf denen die Behandlung basiert.

Der interne ärztliche Dienst sorgt für die Betreuung aus dem Gesichtspunkt der Neurologie, der Inneren Medizin, der Geriatrie, der Physikalischen Medizin sowie der Allgemeinen Medizin. Bei entsprechender Indikation werden die Konsiliarärzte hinzugezogen.

Von wesentlicher Bedeutung sind Abklärungen unter dem Gesichtspunkt der Rehabilitation. Sie werden von Ärzten und insbesondere auch von Therapeuten vorgenommen. Sie betreffen hauptsächlich die Bewegung und die Fähigkeiten bei der Bewältigung der alltäglichen Lebensaufgaben. Auf diesen Informationen basieren wichtige Entscheidungen, die zu den therapeutischen Programmen führen.

Die therapeutischen Programme basieren auf dem Einsatz der beiden folgenden therapeutischen Spezialbereiche: Physiotherapie und Ergotherapie. Bei der Betreuung der Patienten gehören bei vorhandenem Bedürfnis auch eine psychologische Begleitung und eine diätetische Abklärung dazu.

Der Sozialdienst ist ein wichtiges Element des rehabilitativen Projektes.

Die einzelnen Programme werden individuell den aktuellen Bedürfnissen der Patienten angepasst. Somit finden keine Standardvorgehen Anwendung, sondern immer neu überdachte therapeutische Programme entwickelt. Die Patienten erhalten jeweils ein schriftliches, dem aktuellen Stand angepasstes Programm.

Das therapeutische Vorgehen, das in der Regel zur Anwendung kommt, möche drei Grundziele erreichen:

    * Das Erreichen des besten funktionellen Zustands
    * Die Bekämpfung der Schmerzen
    * Die Prävention

Das therapeutische Programm basiert auf einigen Grundideen:

    * Das klinische Problem wird unter rehabilitativen Gesichtspunkten analysiert, um ein persönliches Programm zu definieren
    * Der Patient soll über seine Pathologie und deren Bedeutung informiert sein
    * Der Patient soll einen korrekten Umgang mit der Wirbelsäule lernen
    * Der Patient soll sich daran gewöhnen, im Alltag die gelernten Übungen durchzuführen und die präventiven Haltungen zu respektieren

Zum Erfolg gehört auch ein angemessener Lebensstil mit genügend Bewegung und ausgewogener Ernährung.

In Abhängigkeit der individuellen Patientensituation können fakultativ weitere therapeutische Ansätze zur Anwendung kommen.